{"id":17210,"date":"2024-03-12T14:33:52","date_gmt":"2024-03-12T13:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/?p=17210"},"modified":"2024-03-20T08:00:31","modified_gmt":"2024-03-20T07:00:31","slug":"transbib-transfernetzwerk-zur-beschleunigung-der-industriellen-biooekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/transbib-transfernetzwerk-zur-beschleunigung-der-industriellen-biooekonomie\/","title":{"rendered":"TransBIB &#8211; TRANSFERNETZWERK ZUR BESCHLEUNIGUNG DER INDUSTRIELLEN BIO\u00d6KONOMIE"},"content":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 20 Akteure aus den Beispielregionen der industriellen Bio\u00f6konomie b\u00fcndeln im bundesweiten F\u00f6rderprojekt TransBIB ihre Kompetenzen. Ihr Ziel: Deutschlands Transformation zur industriellen Bio\u00f6konomie beschleunigen. Das Projekt wird vom BMWK mit 5,6 Mio. EUR gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>Das Konzept der Bio\u00f6konomie zielt darauf ab, die Abh\u00e4ngigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen zu verringern und stattdessen auf biologische, erneuerbare Ressourcen sowie biogene Reststoffe\u00a0zu setzen. Der Ansatz verbindet \u00f6kologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Wachstum. Hierbei spielen Innovationen in den Bereichen Biotechnologie, gr\u00fcne Chemie und nachhaltige Ressourcennutzung eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Der Transfer von bio\u00f6konomischen Entwicklungen aus den Forschungslaboren in die industrielle Produktion verl\u00e4uft jedoch nur sehr schleppend. Schon heute stehen in Deutschland vielversprechende bio\u00f6konomische L\u00f6sungen zur Verf\u00fcgung, h\u00e4ufig jedoch nicht in der n\u00f6tigen Anwendungsreife f\u00fcr die industrielle Produktion. Biotechnologische Innovationen die erfolgreich im Labor entwickelt wurden, m\u00fcssen erst in einer industrieorientierten Umgebung validiert werden, bevor die Produktion skaliert und eine Marktakzeptanz mit entsprechender Investitionsbereitschaft erzeugt werden kann. Da eine hierf\u00fcr notwendige Testumgebung bspw. der Bau von Demonstrationsanlagen sehr kostenintensiv und mit technischen, sowie regulatorischen Herausforderungen verbunden ist, sprechen Fachleute in dieser Phase des Technologie-Reifemodells vom \u201aValley of Death\u2018.<\/p>\n<p>Ziel des bundesweiten F\u00f6rderprojekts TransBIB ist es, <strong>den Transfer und die Skalierung bio\u00f6konomischer Innovationen zu beschleunigen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong><u>Deutschlandweit Bio\u00f6konomie-Akteure \u201ebottom-up\u201c vernetzen<\/u><\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das TransBIB Transfernetzwerk verkn\u00fcpft die Beispielregionen der industriellen Bio\u00f6konomie und b\u00fcndelt Expertise in Forschung, Industrie und Politik, um skalierbare Technologien der Bio\u00f6konomie \u201ebottom-up\u201c schneller f\u00fcr die Industrie zug\u00e4nglich zu machen. TransBIB bildet den nationalen Rahmen zur Beschleunigung der Bio\u00f6konomie und f\u00f6rdert aktiv die Zusammenarbeit mit den f\u00fcr Bio\u00f6konomie zust\u00e4ndigen Landesministerien unter Einbeziehung des Bio\u00f6konomierats der Bundesregierung und der Dialogplattform industrielle Bio\u00f6konomie.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong><u>Inventur zum \u201cOne-Stop-Shop\u201d Bio\u00f6konomie<\/u><\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Wissen zur Bio\u00f6konomie liegt bisher sehr verstreut und fragmentiert vor. TransBIB f\u00fchrt daher eine deutschlandweite Inventur von Industriestandorten und Datenbanken durch, um diese anschlie\u00dfend in einem neuen \u201eOne-Stop-Shop\u201c zu b\u00fcndeln. Zus\u00e4tzlich werden von Expertennetzwerken wichtige Bio\u00f6konomiethemen aufbereitet und zielgruppenspezifisch kommuniziert.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong><u>Vorhersage und Bewertung neuer biobasierter Wertsch\u00f6pfungsketten<\/u><\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Unabh\u00e4ngigkeit von Erd\u00f6l zu erreichen, sind neue biobasierte Wertsch\u00f6pfungsketten erforderlich. Hierf\u00fcr wird ein digitales Werkzeug angewendet, um Stoffstr\u00f6me in den Bespielregionen digital zu erfassen, nutzbar zu machen und so neue Wertsch\u00f6pfungsnetze zu entwickeln. Diese werden dann hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit bewertet und den Beispielregion zur Umsetzung vorgeschlagen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong><u>Einfacher Zugang zu Themen der Regulation und Zertifizierung <\/u><\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Rahmen von TransBIB werden ein einfacher Zugang zu regulatorischen Fragen bzw. zur Zertifizierung f\u00fcr Unternehmen bereitgestellt und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr deren Vereinfachung erarbeitet.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong><u>Schulung der Fachkr\u00e4fte der Zukunft<\/u><\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umstellung der Wirtschaft zu biobasierten-zirkul\u00e4ren Systemen erfordert neue Kompetenzen f\u00fcr die Fachkr\u00e4fte der Industrie. TransBIB entwickelt daher zukunftsorientierte Schulungskonzepte, um einem Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert wird das Projekt \u201eTransBIB\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der \u201eRichtlinie zur F\u00f6rderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen und von Beispielregionen f\u00fcr die industrielle Bio\u00f6konomie\u201c mit insgesamt \u00fcber 5.6 Mio \u20ac. Projekttr\u00e4ger ist die VDI Technologiezentrum GmbH. Die erste F\u00f6rderperiode l\u00e4uft 36 Monate von Oktober 2023 bis September 2026. Das TransBIB-Konsortium besteht aus 14 Partnerorganisationen, darunter Hochschulen, Forschungsinstitute, Innovationscluster und Regionalentwicklungsgesellschaften sowie weiteren assoziierten Partnern und Unterauftragnehmern. Die Leitung des Verbundprojekts liegt an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen bei Dr. Matthias S. Scholz.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #0c0c85;\"><strong>\u00a0TransBIB@CLIB<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Dennis Herzberg, Katrin Kriebs und Markus M\u00fcller sind bei CLIB mit dem Projekt befasst und aktiv in den Arbeitspaketen zum One-Stop-Shop Bio\u00f6konomie und der Schulung von Fachkr\u00e4ften. CLIB bringt hierbei insbesondere sein Netzwerk in den NRW-Modellregionen und sein Wissen zu Skalierung und Ausbildung ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17211 alignnone\" src=\"https:\/\/www.clib-cluster.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/BMWK-logo.png\" alt=\"\" width=\"327\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/www.clib-cluster.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/BMWK-logo.png 327w, https:\/\/www.clib-cluster.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/BMWK-logo-292x300.png 292w, https:\/\/www.clib-cluster.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/BMWK-logo-36x36.png 36w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Links:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Navigation\/DE\/Home\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BMWK &#8211; Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Navigation\/Karte\/SiteGlobals\/Forms\/Formulare\/karte-beispielregionen-formular.html?queryResultId=null&amp;pageNo=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BMWK &#8211; Beispielregionen der industriellen Bio\u00f6konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biooekonomierat.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bio\u00f6konomierat Bundesregierung (biooekonomierat.de)<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Dossier\/industrielle-biooekonomie-wachstum-und-innovation.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dialogplattform industrielle Bio\u00f6konomie: BMWK &#8211; Industrielle Bio\u00f6konomie \u2013 Wachstum und Innovation f\u00fcr den Standort Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/F\/foerderrichtlinie-industrielle-biooekonomie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">F\u00f6rderrichtlinie-industrielle-biooekonomie.pdf (bmwk.de)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG \u00dcber 20 Akteure aus den Beispielregionen der industriellen Bio\u00f6konomie b\u00fcndeln im bundesweiten F\u00f6rderprojekt TransBIB ihre Kompetenzen. 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