{"id":26641,"date":"2026-03-27T14:41:28","date_gmt":"2026-03-27T13:41:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/?p=26641"},"modified":"2026-04-23T14:56:29","modified_gmt":"2026-04-23T12:56:29","slug":"aufbruch-fruehjahrssymposium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/aufbruch-fruehjahrssymposium\/","title":{"rendered":"AUFBRUCH Fr\u00fchjahrssymposium"},"content":{"rendered":"<p><span data-contrast=\"auto\">Im Graduiertencluster wird das Fr\u00fchjahrssymposium von den Promovierenden selbst organisiert. Mit nur leichter Hilfestellung der Koordination aus dem Hintergrund ist es an den Nachwuchskr\u00e4ften, ein Thema auszuw\u00e4hlen, Vortr\u00e4ge einzuladen, das Catering und alles weitere zu organisieren und die Veranstaltung vor Ort durchzuf\u00fchren.\u00a0Nachdem im letzten Jahr die Doktorandinnen und Doktoranden der RWTH Aachen des erste Fr\u00fchjahrssymposium ausgerichtet hatten,\u00a0machten sich\u00a0in diesem Jahr\u00a0die\u00a0Promovierenden der FH Aachen und des FZ\u00a0J\u00fclich\u00a0daran, die schon hohe Messlatte der Vorg\u00e4nger zu \u00fcberspringen.\u00a0Der Einladung in die R\u00e4umlichkeiten der FH Aachen am Campus J\u00fclich folgten \u00fcber 100 Personen, die im Folgenden nicht nur als besondere \u00dcberraschung Kekse und Popcorn verspeisen durften, sondern auch eine ganze Reihe hochkar\u00e4tiger Vortr\u00e4ge verfolgen konnten.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Getreu dem Tagesmotto\u00a0\u201eGrowing\u00a0Green \u2013 Von der Forschung zur Gro\u00dfindustrie\u201c\u00a0begann zun\u00e4chst Prof. Dr.\u00a0Wolfgang Wiechert vom Forschungszentrum J\u00fclich. In seinem m\u00f6glicherweise letzten offiziellen Vortrag vor dem Ruhestand\u00a0gab\u00a0er einen \u00dcberblick, wie Digitalisierung und Automatisierung mit der Biotechnologie \u00fcber die Jahre hinweg wechselwirkten. Ausgehend von seiner\u00a0eigenen Promotion \u00fcber seine fr\u00fchen Forschungen\u00a0res\u00fcmierte er, dass heutzutage die Datenauswertung einen wesentlich gr\u00f6\u00dferen Teil der Arbeit als die Datenerhebung einnimmt. Im Mittelpunkt\u00a0seines Vortrags\u00a0standen daher Methoden, um die Datenanalyse biotechnologischer Prozessdaten zu beschleunigen und die\u00a0kombinatorische Komplexit\u00e4t biotechnologischer Entwicklungen\u00a0zu bew\u00e4ltigen\u00a0sowie\u00a0die Notwendigkeit intelligenter Automatisierung.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Eine ganz andere Perspektive beleuchtete der Vortrag\u00a0von\u00a0Dr.\u00a0Florian Siekmann, der sich\u00a0mit den Wechselwirkungen von \u00d6ffentlichkeit und Wissenschaft befasste. Er\u00a0zeigte, dass die Bio\u00f6konomie ein komplexer Transformationsprozess mit vielen unterschiedlichen Stakeholdern ist, die jeweils eigene Perspektiven und Interessen haben. Der Begriff \u201eBio\u00f6konomie\u201c wird dabei nicht einheitlich verstanden: W\u00e4hrend er in Wissenschaft und Industrie mit Biotechnologie und Produktion verbunden ist, wird er in der Bev\u00f6lkerung eher mit nachhaltigen Ressourcen und Landwirtschaft assoziiert.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Im\u00a0n\u00e4chsten\u00a0Vortrag von\u00a0Dr.\u00a0Gerd Unkelbach wurde deutlich, wie stark sich die Papierindustrie\u00a0am Beispiel von UPM\u00a0aktuell transformiert.\u00a0Neben den traditionellen Papierwerken, die grunds\u00e4tzlich schon immer eine Art bio-basierte Raffinerie waren und heutzutage sehr bereits sehr durchoptimiert sind, hat UPM nun zus\u00e4tzlich die\u00a0Bioraffinerie am Standort Leuna\u00a0in Betrieb genommen, um auf Basis von Buchenholz Chemikalien wie MEG zu produzieren.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Der n\u00e4chste Vortrag wandte sich den Start-Ups zu:\u00a0Dr.\u00a0Michael\u00a0Osthege\u00a0berichtete \u00fcber die\u00a0Herausforderung\u00a0und seine L\u00f6sungsans\u00e4tze, biotechnologische Prozesse effizient vom Laborma\u00dfstab in die industrielle Anwendung zu \u00fcberf\u00fchren.\u00a0Ausgehend von einer \u201eMini Pilot Plant\u201c entwickelten er und seine Kollegen\u00a0ab 2015\u00a0mit dem\u00a0MiBioLab\u00a0eine Plattform f\u00fcr industrielle Screening- und Optimierungsprojekte \u2013 verbunden\u00a0dem\u00a0Aufbau eines tragf\u00e4higen Gesch\u00e4ftsmodells\u00a0bez\u00fcglich\u00a0Preisgestaltung, Kundenfit und Projektbewertung.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Dr.\u00a0Andreas Michels\u00a0von\u00a0EW Nutrition Innovation\u00a0berichtete von\u00a0Innovationen in der Futtermittelproduktion innerhalb der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Ein zentraler Ansatz ist der Einsatz von Enzymen wie\u00a0Xylanasen, die pflanzliche Futterbestandteile besser verf\u00fcgbar machen. Diese Enzyme bauen schwer verdauliche Ballaststoffe (z. B. Hemicellulose) ab und erh\u00f6hen dadurch die N\u00e4hrstoffverf\u00fcgbarkeit und Futtereffizienz.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Den Abschluss bildete ein eindrucksvoller Beitrag von Dr.<\/span><span data-contrast=\"auto\">\u202f<\/span><span data-contrast=\"auto\">Doreen<\/span><span data-contrast=\"auto\">\u202f<\/span><span data-contrast=\"auto\">Schachtschabel\u00a0(BASF), der die zentralen Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze der heutigen Landwirtschaft beleuchtete. Ausgangspunkt war der zunehmend wachsende\u00a0\u201eFood Gap\u201c. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, verfolgt BASF eine umfassende Innovationsstrategie: Sie reicht von leistungsstarken Rapssorten mit erh\u00f6hter Widerstandsf\u00e4higkeit und optimiertem\u00a0\u00d6lgehalt\u00a0\u00fcber biologische Ans\u00e4tze zur Bek\u00e4mpfung von\u00a0Sch\u00e4dlingen\u00a0bis hin zur Pod<\/span>\u2011<span data-contrast=\"auto\">Shatter<\/span>\u2011<span data-contrast=\"auto\">Technology, die Ernteverluste gezielt reduziert.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In einer abschlie\u00dfenden Diskussionsrunde nahmen neben Frau Dr. Schachtschabel auch Prof. Dr. Markus Biel und Prof. Dr. Veit Wascholowski <\/span><span data-contrast=\"auto\">teil, die alle eine gemeinsame (teils nat\u00fcrlich ehemalige) T\u00e4tigkeit bei der BASF verband. Auf dieser Basis entspann sich eine lebhafte Unterhaltung \u00fcber\u00a0Lebenswege, Karriereschritte und pers\u00f6nliche Ziele.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">F\u00fcr AUFBRUCH und insbesondere f\u00fcr das Organisationsteam war der Tag ein gro\u00dfer Erfolg, der entsprechend auch von den Anwesenden gelobt wurde. Wir freuen uns schon darauf, was das n\u00e4chste Team im Fr\u00fchjahr 2027 auf die Beien stellen wird!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Graduiertencluster wird das Fr\u00fchjahrssymposium von den Promovierenden selbst organisiert. Mit nur leichter Hilfestellung der Koordination aus dem Hintergrund ist es an den Nachwuchskr\u00e4ften, ein Thema auszuw\u00e4hlen, Vortr\u00e4ge einzuladen, das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[144],"tags":[],"class_list":["post-26641","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news-dritter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26641"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26644,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26641\/revisions\/26644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.clib-cluster.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}