Trilateral Innovation Summit ermöglicht chemische Innovationen über Grenzen hinweg
Am Montag, dem 29. September, fand im WATT17 in Heusden-Zolder (BE) der „Trilateral Innovation Summit – United by Chemistry” statt. Der Gipfel brachte Branchenführer, Forscher und politische Entscheidungsträger aus Flandern, den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen und grenzüberschreitende Kooperationen für eine nachhaltigere und wettbewerbsfähigere chemische Industrie zu erkunden. 84 verschiedene Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil.

(c) Catalisti vzw
Aufbauend auf der trilateralen Strategie für die chemische Industrie zielte der Gipfel darauf ab, Innovation und Zusammenarbeit in der trilateralen Region zu fördern. Mit einer Mischung aus Plenarvorträgen und interaktiven Breakout-Sessions bot die Veranstaltung eine einzigartige Gelegenheit für Matchmaking und Wissensaustausch.
Highlights
Der Tag begann mit einer Begrüßung durch Tine Schaerlaekens (Catalisti) und einer Einführung durch Colette Alma-Zeestraten (VNCI), die den Rahmen für die Diskussionen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Chemiesektor absteckten. Dirk Carrez (Bio-based Industries Consortium) hielt eine Grundsatzrede zum aktuellen Stand der biobasierten Innovation und hob dabei sowohl die Chancen als auch die strukturellen Herausforderungen in der trilateralen Region und darüber hinaus hervor. Darüber hinaus stellte Kelly Servaes (VITO) das Projekt COUNTLESS vor, eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die das Potenzial von biobasierten Chemikalien aus Lignin in verschiedenen Anwendungsbereichen demonstriert.
Anschließend nahmen die Teilnehmer an Challenge- und Thementischen teil. Die Challenge-Tische, die als Diskussionen in kleinen Gruppen strukturiert waren, ermöglichten es den Teilnehmern, konkrete Innovationsbedürfnisse vorzustellen und gemeinsam mit Experten aus Industrie und Wissenschaft mögliche Lösungen zu erörtern. Die Thementische boten den Teilnehmern die Möglichkeit, die Vorteile von KI/Digitalisierung und SSbD zu diskutieren und zu erfahren, wie sie ihre Projekte mit europäischen und regionalen Fördermechanismen in Einklang bringen können. Beide Formate boten wertvolle Foren für die gemeinsame Gestaltung, den Wissensaustausch und die Vernetzung mit internationalen Partnern.

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