FuturEnzyme feiert das finale Projekttreffen in Madrid

Gemeinsam mit 15 anderen Projektpartnern, darunter die CLIB-Mitglieder Henkel, Evonik, INOFEA und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, biegt CLIB auf die Zielgerade des EU-finanzierten FuturEnzyme-Projekts ein. Unsere Selbsteinschätzung des Projekts wurde durch das sehr positive Feedback unserer EU-Projektbeauftragten untermauert, die den Unterschied von FuturEnzyme im Vergleich zu vielen anderen europäischen Projekten hervorhob. Als Konsortium haben wir nicht jeder für sich gearbeitet. Im Gegenteil, wir haben während des gesamten Projekts eng zusammengearbeitet und kommuniziert, um einen schnellen und effizienten Transfer von Ergebnissen, Sequenzen und Enzymen zwischen akademischen und industriellen Partnern zu gewährleisten. Es ist ein echter Erfolg, dass wir industrielle Enzymtests mit FuturEnzyme-Kandidaten im Gramm-Maßstab in allen drei Anwendungsbereichen durchgeführt haben: Waschmittel, Textilien und Kosmetika.

CLIB konnte seine Kompetenzen als Translator zwischen Akademia und Industrie sowie in der Fokussierung auf die Anwendungstests sehr gut ins Projekt einbringen. Wir haben durch diese Beteiligung nicht nur fachlich herausragende Ergebnisse erzielt, sondern auch unser Netzwerk im Bereich der Enzymtechnologie zielgerichtet erweitert und persönliche Freundschaften aufgebaut.

Zum Abschluss des Projekts trafen sich die Projektpartner noch einmal in Madrid zum letzten und abschließenden Projekttreffen. Nach vier Jahren der Suche nach Enzymen an den verrücktesten Orten, der Entwicklung von Kosmetika, der Bekämpfung von Flecken und der Behandlung von Textilien sind wir nun zu einem sehr positiven Ergebnis gekommen.
Wir haben nicht nur gezeigt, dass Enzyme Produkte grüner und besser machen können, sondern wir haben auch viele tolle Menschen über Ländergrenzen hinweg kennengelernt. Und das ist es, was Europa ausmacht!

Ein großes Dankeschön geht an CSIC für die exzellente Organisation des Treffens und die Koordination des gesamten Projekts!